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Albufeira
Archäologische Ausgrabungsstätten beweisen,
dass im Gebiet des Bezirks von Albufeira bereits im Neolithikum
und im Bronzezeitalter Menschen gelebt haben. Vom römischen
Baltum weiß man nicht viel mehr, als dass hier Fischfang
im grossen Maße betrieben wurden.
Die maurischen Besetzer nannten die Stadt "Al-Buhera",
von dem sich der heutige Name ableitet, sie erhelfen ihr durch
Landwirtschaft und Handel mit Nordafrika zu Wohlstand. In der
Folge wurde eine Festungmit Verteidigungsmauern gebaut.
Nach einer ersten christlichen Rückeroberung
der Stadt in den Jahren 1189/1190, wird Albufeira mit der endgültigen
Rückeroberung 1249 in das Königreich der Algarve aufgenommen.
Nach einer wirtschaftlich schwachen Phase, aufgrund eines abnehmenden
Handels mit den Mittelmeerhäfen, folgt der Aufschwung mit
dem Entdeckungszeitalter (15./16. Jh.). Im 18. Jh. resultieren
mehrere Erdbeben, deren stärkstes das Erdbeben von 1755
war, zu einer Verarmung der Stadt. Erst Ende des 19. Jh. gelangt
die Stadt, dank zunehmender Fischerei und Fischkonservenindustrie,
erneut zu Wohlstand.
Der Tourismus, der ab Beginn der 60er Jahre Albufeira zu einem
seiner internationalen Zentrum macht, lässt die Stadt wachsen,
so daß sie 1986 den Status einer Stadt erhält.
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