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Lagos

Am südwestlichsten Zipfel Europas gelegen, wurde die Küstenstadt Lagos immer wieder durch fremde Kulturen beeinflußt. In der Zeitepoche der Römer wurde die Stadt zur "Lacobriga" erhoben; der Ursprung für den heutigen Namen "Lagos". Neben den Römern, Griechen, Karthagern hinterließen die arabischen Mauren bis heute sichtlbare Überreste ihrer Kultur und Architektur. Kuppelbauten, Moscheen, altertümliche Bewässerungssysteme und historische Befestigungsmauern zeugen von Jahrhunderten der Besetzung und Besiedlung. Erst nach der Eroberung durch das Christentum wurde aus "Al GHARB" die heutige Algarve, die immer wieder auch von den Spaniern in Anspruch genommen wurde; bis letztendlich die mutigen Portugiesen den Thron mit Schwert und Flagge erklommen.

Der maritime Einfluß von Lagos an den glohrreichen portugiesischen Entdeckungsreisen ist auf Pergamentrollen dokumentiert. Prinz Heinrich, der Seefahrer residierte in Raposeira bei Lagos. Im 15. Jahrhundert stießen seetüchtige Karavellen mit mutigen Seefahrern in See, um die neuen Welten von Afrika und Amerika zu entdecken und zu erorbern. Herzzerreißende Abschiedsszenen spielten sich in den Buchten von Lagos ab. Reichtümer in Form von Gold, Elfenbein und Sklaven waren des Dankes Lohn.
Im Jahr 1460 verstarb Prinz Heinrich. Sein Leichnam wurde er vorerst in der Kirche von Santa Maria gehuldigt und später zur ewigen Ruhe in die Kapelle des Klosters Batalha gebettet. Bis heute ziert die Büste von Prinz Heinrich, den "Sklavenmarkt" von Lagos.

Kühne Seefahrer aus Lagos wie Gil Eanes, Álvaro Esteves und Lançarote de Freitas, die bis zum heutgen Tage auf Straßennamen verewig sind, spielten eine gewichtige Rolle zum wirtschaftlichen und politischen Aufstieg Portugal´s. Der Hafen von Lagos war auch Ausgangspuntkt der unglücklichen Expedition des jungen Königs Sebastião 1578, von der er nie Heim kehrte (die Schlacht um Alcacer Quibir in Marokko).
Die äußeren Stadtmauern wurden 1520 unter der Regierung von König Manuel errichtet.
Während dem XVI. Und XVII. Jahrhundert fand ein intensiver maritimer Verkehr statt, bedingt durch die Lage des Hafens zu den Hauptrouten nach Indien und Amerika. Verschiedene grosse Seechlachten fanden vor dieser Bucht statt.
Lagos war die Hauptstadt der Algarve bis 1756 - leider wurde fast das komplette architektonische Erbe vernichtet. Zunächst von den Angriffen von Sir Francis Drake.(XVII Jahrhundert) und später von dem grossen Erdbeben 1755.
In diesen Zeiten fanden hitzig geführte Seeschlachten vor den Buchten von Lagos statt. Heute präsentieren sich die Buchten in bizarren Felsformationen; goldgelbe Strandbuchten verschmelzen sich mit türkis-blauen Lagunen. Sonnengegerbte Fischer kehren von nächtlichen Fischfang erfolgreich zurück. Strandrestaurants servieren gegrillte Fische, Meeresfrüchte, Fisch-Cataplana und Hühnchen "Piri-Piri" garniert mit frischem Gemüse, Obst, Wein und Kaffee.

Entspannte Sonnentage garantieren heute friedvolle, erholsame Algarve-Ferien. B E M V I N D O a L A G O S.

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